Island

Das Land Island ist vor allem für Naturfreunde ein lohnendes Reiseziel. Besonders schön ist der Nationalpark Thingvellir; hier befindet sich unter anderem der größte Wasserfall der Welt, der Gullfoss Wasserfall. Auch die 30 Kilometer dem Festland Islands vorgelagerte Vulkaninsel Surtsey sollte man bei Reisen nach Island nicht versäumen. Im Südwesten des Landes Islands gibt es ein weiteres Naturphänomen zu bestaunen: den Geysir Strokkur. Alle zehn Minuten etwa stößt dieser eine zwanzig Meter hohe Fontäne aus; ein beeindruckendes Naturschauspiel. Zudem befindet sich im Land Island der mit einer Fläche von etwa 8.400 Quadratkilometern größte Gletscher Europas, der Vatnajökull Gletscher. Für Tierliebhaber gibt es zahlreiche Vogelfelsen, an denen seltene Arten zu bestaunen sind. Zahlreiche Flüsse, Seen und Wasserfälle runden die beeindruckende Landschaft Islands ab.

Reykjavik, die nördlichste Hauptstadt der Erde, sollte bei einem Urlaub in Island unbedingt auf dem Plan stehen. Wahrzeichen der Stadt ist die Kirche Hallgrímskirkja; darüber hinaus findet man in Reykjavik zahlreiche interessante Museen. Besonders das Nationalmuseum ist einen Besuch wert; hier erfährt der Besucher Wissenswertes über die Geschichte Islands sowie interessante Dokumente aus der Wikingerzeit. Vom 73 Meter hohen Turm des Gotteshauses hat man einen herrlichen Panoramablick über Islands Hauptstadt.

Das Klima in Island ist verhältnismäßig kühl; im Vergleich zu Deutschland sind die Sommer eher kalt. Die Winter sind aber erstaunlich mild, was dem warmen Golfstrom zu verdanken ist. Für eine Reise nach Island sind die Monate von Juli bis September zu empfehlen, denn dann ist es im Land am wärmsten. Die Durchschnittstemperaturen liegen dann allerdings auch nur bei etwa 12 bis 15 Grad Celsius